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Saison 2016/2017

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1.FV Marbach 3080
2.NK Hajduk Villing 3063
3.FC Triberg 3061
4.FC Weilersbach 3048
5.VfB Villingen 3046
6.SG Buchenberg/Neu 3045
7.SV Rietheim 3044
8.FC Kappel 3044
9.FC Fischbach 3042
10.DJK Villingen 2 3042
11.FC Peterzell 3041
12.FC Tannheim 3037
13.Spfr. Neukirch 3034
14.FC Unterkirnach 3033
15.FC Königsfeld 2 3011
16.FC Gütenbach 307

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Trainer Aktive

Mit dem Heimspiel gegen den FC Mönchweiler beginnt für unsere erste Herren-Mannschaft ein weiteres Jahr in der Kreisliga B. Wichtigster Neuzugang ist Trainer Michael Henseleit. DropKick-Mitarbeiter Randi Volk unterhielt sich mit dem neuen Mann auf der Kommandobrücke über seine Vorstellungen, Ziele und seine bisherigen Erfahrungen, die er schon in Marbach gemacht hat.

DropKick: Michael, nach über zehn Jahren als Jugendtrainer übernimmst du erstmals eine Aktiven-Mannschaft. Warum fiel Deine Wahl gerade auf den FV Marbach?
Michael Henseleit: Der Kontakt zum FV kam über Spielausschuss Michael Fischer zustande. Die Idee in Marbach nicht mit der Brechstange, sondern langfristig etwas aufzubauen und das gesamte engagierte Umfeld hier, hat mir sofort gefallen. Außerdem habe ich die Motivation zu zeigen, dass auch in der Kreisliga B es möglich ist, modernen Fußball zu spielen. Mit vielen jungen Leuten, aber auch den Routiniers, eine gesunde Mischung eben.

DropKick: Marbach spielte bis dato immer noch mit dem guten, alten Libero. Du möchtest modernen Fußball spielen lassen. Wie haben die Spieler den Systemwechsel bisher aufgenommen?
Michael Henseleit: Erstaunlich gut! Wir haben viele intelligente Spieler. Die Zeit des Liberos und der lang und hoch nach vorne geschlagenen Bälle muss vorbei sein. Im Spielaufbau bei Ballbesitz z. B. bevorzuge ich eine Dreierkette. Offensive Außenverteidiger, einstudierte Spielzüge, zwei drei Ballkontakte, all diese Dinge sollen künftig den Erfolg bringen.

DropKick: Das alles verinnerlicht sich aber sicht nicht in ein paar Tagen?
Michael Henseleit: Natürlich nicht. Gerade die Klatsche in Ohlsbach hat das deutlich aufgezeigt. Die folgenden Testspiele liefen schon um einiges besser, beim Brigachpokal sind wir sogar ohne Gegentreffer geblieben. Die Jungs ziehen richtig gut mit und sind mit großem Eifer bei der Sache. Wir trainieren nicht nur die komplette Vorbereitungszeit, sondern die ganze Saison dreimal die Woche. Das wirst du in der Kreisliga B wahrscheinlich sonst nirgends sehen. Trotz Urlaubszeit habe ich Spieler mit 100% Trainingsbesuch.

DropKick: Inwieweit bindest du die Mannschaft in deine Planspiele mit ein?
Michael Henseleit: Ich habe einen Mannschaftsrat zusammengestellt, mit dem ich mich regelmäßig austauschen möchte. Dieser Rat setzt sich aus dem Spielführer der ersten und der zweiten Mannschaft, sowie einem Neuzugang, einem U-20 Spieler und einem Routinier zusammen.

DropKick: Mit welchem Personaleinsatz willst du die Pflichtspiele bestreiten?
Michael Henseleit: Ich werde für die erste einen Kader von 14 Spielern benennen. Die nachfolgenden Spieler sollen lieber in der Zweiten Wettkampfpraxis erfahren, als dass sie als Nummer 15, 16 oder 17 in der Ersten vergeblich auf Einsatz warten. Wichtig wäre mir natürlich auch, dass wir es schaffen die Zweite dauerhaft selbst zu stemmen und nicht zu oft auf AH-Spieler zurückgreifen müssen.

DropKick: Was traust du der Mannschaft in der kommenden Saison zu?
Michael Henseleit: Defensiv war Marbach schon letztes Jahr die zweitbeste Mannschaft der Liga. Da soll auch mit der neuen Spielweise so bleiben. Vorne müssen wir noch mehr Durchschlagskraft entwickeln. Ich glaube in der Kreisliga A könnten wir gut mitspielen. Nur spielen wir eben eine Klasse tiefer. Und die Kreisliga B ist stark, hat ein sehr hohes Niveau.

DropKick: Welche Ziele hast du deinem Team ausgegeben?
Michael Henseleit: Unser Plan ist langfristig angelegt, trotzdem wollen wir natürlich vorne mitspielen. Spätestens im zweiten Jahr wollen wir dann aber auf jeden Fall oben angreifen.

DropKick: Wer sind deine Aufstiegsfavoriten?
Michael Henseleit: Zuerst natürlich einmal die Teams, die letztes Jahr auch schon vorne dabei waren, wie der FC Peterzell oder NK Zagreb. Staffelwechsler SV Rietheim wird sicher auch dabei sein, und so wie man hört haben auch einige andere Mannschaften aus den hinteren Tabellenregionen kräftig aufgerüstet.

DropKick: Sieben Wochen bist du nun schon im Amt. Wie gefällt es dir bisher in Marbach?
Michael Henseleit: Bisher bin ich sehr zufrieden. Die Spieler ziehen hervorragend mit, vor den Ferien hatten wir oft einen Trainingsbesuch von 24, 25 Mann. Selbst jetzt während der Ferien habe ich immer 17, 18 Leute auf dem Platz. Für die Trainingsgestaltung wurde mir von Vereinsseite her sehr großzügig entgegengekommen. Das Umfeld hier im Verein ist sehr aktiv. Das war ich bisher so nicht gewohnt.

Michael Henseleit

Michael Henseleit ist 45 Jahre alt, verheiratet, hat zwei Kinder und arbeitet als Versandleiter. In der Jugend spielte Michael für den FC 08 Villingen. Als Aktiver wechselte er für ein Jahr zum VfB Villingen (damals Landesliga), danach für drei Jahre zum SV Obereschach, ehe er sich für ein Jahr dem FC Hüfingen anschloss. Seine zweite große Leidenschaft galt dem Eishockey. So jagte er insgesamt 12 Jahre (fünf Jahre in der Hobbyliga, zwei Jahre für die Fire Wings und weitere fünf Jahre für den FSV Schwenningen) dem Puck hinterher. Seine Karriere als Fußball-Trainer begann 2004 als Jugendtrainer beim FC Klengen. Ab 2009 trainierte Michael dann verschiedene Jugend-Mannschaften des FC 08 Villingen. Mit der B-Jugend schaffte er 2012 den Aufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg und konnte in den Folgejahren auch die Klasse halten. 2013 und 2014 gewannen seine Schützlinge zudem jeweils den Südbadischen Pokalwettbewerb.

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